Unternehmerin, Web Strategin, Mountainbike Guide
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“Facebook – Möglichkeiten und Fallen” bei Donau Digital

Am 15. Mai 2012 war ich als Speakerin bei “Donau Digital” geladen. Das Lebensministerium und der Umweltdachverband Österreich veranstalteten einen Tag am Schiff auf der Donau zum Thema: Social Media – mehr als ein “nice to have”.

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Warum Facebook 100 Milliarden Dollar wert ist

Morgen am 18.05.2012 geht Facebook an die Börse. Analysten meinen, dass der Wert von Facebook mit 100 Milliarden Dollar zu hoch angesetzt ist.

Eine nicht ganz ernst gemeinte, aber trotzdem sehr passende Erklärung für den hohen Börsenwert hat Ellen Degeneres:

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Wenn Mountainbike Interessen und Social Media aufeinander treffen…

…dann denkt man in den meisten Fällen sofort an Facebook Fanpages zum Thema Biken, Unternehmen, die ihr Angebot bewerben oder Tourismusregionen, die Besucher/innen locken.

Aber es geht auch anders. Die Pro Isartrails Initiative zeigt, wie digitaler Bürgerdialog aussehen kann. Christian Henne, Gründer der Agentur HenneDigital hat im August 2011 die Facebook Initiative gestartet.

Sein Beitrag zeigt sehr schön wie aktiver Dialog von Regionen mit verschiedenen Interessensgruppen funktionieren kann. Die Isartrails in München wurden für das Mountainbiken gesperrt – jetzt kam es zu einer Vereinbarung. Mit ein Grund waren sicherlich die über 2.000 Unterstützer/innen auf Facebook.

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Buffer. Wer kauft es, wann?

Buffer ist ein Social Media Tool mit dem man Links per E- Mail versenden kann, die dann nach einem selbst festgelegten Zeitpunkt auf Twitter, Facebook oder LinkedIn gepostet werden.

Ich finde das sehr praktisch, wenn ich Artikel lese, will ich nicht alle Linktipps gleichzeitig twittern, sondern eben auf den Tag verteilt.

Jetzt holt Buffer noch weiter aus: vor 2 Tagen ist plötzlich ein Buffer Button auf Facebook aufgetaucht, der direkt neben dem Status Teilen Button liegt. D.h. man kann direkt aus Facebook heraus Statusupdates auch zu Buffer schicken und von dort zu Twitter und LinkedIn.

Dies funktioniert seit heute für die Browser Chrome, Safari und Firefox.

“The Buffer extensions for Chrome, Safari and Firefox allow you to share any page you come across.

Today, with these 3 brand new features we are taking them to the next level for you:

  • Right on Facebook.com you can Buffer status updates, pictures and links
  • On Twitter.com you can Buffer new Tweets or Retweets
  • Inside Google Reader, you can add any article to Buffer”

Vielleicht schafft es Buffer sogar bald, dass man auf Google+ posten kann. Spätestens dann wird es ein heisser Kaufkandidat sein.

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Bloggen per E-Mail und automatisch Posten per ifttt

Ich habe gerade das WordPress Plugin “Postie” installiert. Damit kann man E-mails an eine Adresse senden und die E-Mails werden automatisch in einen Blogpost verwandelt.

Alle neuen Beiträge sollen dann mit http://ifttt.com automatisch auf Facebook geteilt werden. Das teste ich soeben.

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Song Contest 2012: Fernsehen mit FreundInnen

Mich interessiert weder “Deutschland sucht den Superstar” noch irgendeine andere Talentshow. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als meine Zeit alleine vorm TV mit solchen Sendungen zu verbringen. Da fühle ich mich um meine Lebenszeit betrogen. Sowas macht nur gemeinsam Spass.

Szenenwechsel. Freitag abend TV Programm, die Vorausscheidung zum Song Contest in Österreich. Ein Freund von mir postet auf Facebook: “Werde heute die Vorentscheidung zum Song Contest ansehen und ein wenig kommentieren müssen! Wer ist noch dabei?”

Ich! Ich!
Warum? Weil Fernsehen durch das gemeinsame Kommentieren der Geschehnisse wieder erträglich und sogar lustig ist. Wir waren zu Neunt und haben zwischen 20 Uhr und 23:30 Uhr 548 Kommentare geschrieben. In diversen Haushalten wurde fremdgeschämt, gelacht, bei manchen gab es arbeitstechnische Erkenntnisse: “zuerst hab ich noch mit dem handy gepostet, jetzt hab ich den laptop auf der schoß, a tschick und a bier…viel besser”

Mit den Worten eines Mit-Posters gesagt:
“die größte leistung ist aber, dass wir gemeinsam diese miese sendung überstanden haben – vielen dank liebe freundinnen und freunde da draussen”

Ich ergänze: ohne euch hätte ich mir die Show gar nicht angesehen. Und: ich liebe das Internet und all seine Möglichkeiten.

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Facebook geht an die Börse – was bedeutet das?

Es ist soweit. Facebook hat den Börsengang eingeläutet. Der avisierte Erlös soll 5 Milliarden Dollar betragen. Der Wert des Unternehmens könnte aber auf bis zu 75 bis 100 Milliarden Dollar steigen.

Im “Formular S-1″ mit dem Facebook bei der US-Börsenaufsicht SEC den Startschuss für seine Pläne gab, ist ein Brief von Mark Zuckerberg (Seite 67). Er erklärt darin seine Vision für Facebook und das Web und rechtfertigt sich ein wenig für den Börsengang mit folgenden Worten:

“we don’t build services to make money; we make money to build better services”

Was ich interessanter finde als das Zerpflücken des Statements von Mark Zuckerberg ist, wie sich der Börsengang auf die Entwicklungen zwischen den großen Internetgiganten Google und Facebook auswirkt. Was bedeutet das für Facebooks Werbemodell und die 845 Millionen User_innen?

Sehen Sie sich dazu das Bloomberg Interview mit John Battelle, Vorstandsvorsitzender von Federated Media Publishing, Buchautor und Blogger Searchblog  an.

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Auch im Fussball wird durch Social Media alles anders.

Wie eine gut gemeinte Social Media Aktion in die Hose gehen kann, sieht man aktuell am Beispiel des FC Bayern. Das Ziel war: die Fans in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen wie wichtig sie dem Verein sind. Das Ergebnis: viele verärgerte Fans, negative Schlagzeilen und ein Social Media Verbot für die Spieler  (schon zuvor erteilt, aber erst dann bekannt geworden). Und das ist meiner Meinung nach weit schlimmer als der verunglückte PR-Gag.

Der FC Bayern hatte am Donnerstag, den 26. Jänner 2012 um 13 Uhr auf der eigenen Website und auf der Facebook Fanpage angekündigt, dass man einen neuen Top Spieler verpflichtet hat. Der Name würde um 14 Uhr exklusiv auf Facebook bekannt geben.

Die Nachricht verbreitete sich wie Lauffeuer – der FC Bayern hat 2,7 Millionen Fans auf Facebook – und auch die Sportmedien des Landes berichteten darüber. Alle warteten gespannt um 14 Uhr auf der Facebook Fanpage auf die News. Doch der Facebook Auftritt der Bayern war schlecht zu erreichen und offenbar überlastet. Die Laune der Fans und Journalisten schlug schnell in Missmut und Ärger um. In den über 4.000 Kommentaren zu dem Ankündigungsposting finden sich sehr viele verärgerte Äusserungen. Erst um 14:40 Uhr wurde auf der offiziellen FC Bayern Website erklärt, dass es nur um eine Facebook App ging.

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“Social Commerce” beim World Blogging Forum 2010

Meine Präsentation beim World Blogging Forum am 13.11.2010 in Wien.

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Australian Open 2012 – Social Media am Puls der Zeit

Tennis gehört zu den Sportarten, die ich immer gern ausüben wollte, aber nie die Zeit dazu hatte. Mehr als ein Leistungssport geht sich neben der Schule nun mal nicht aus. Und ohne auf die Tränendrüse drücken zu wollen: meine Eltern konnten sich Tennisstunden finanziell nicht leisten. Dabei hätte ich im Tennis sicher mehr verdienen können als in der Leichtathletik. Rein hypothetisch natürlich.

Zum Thema: Morgen, am 16. Jänner 2012 startet das Australian Open 2012 im wunderschönen Melbourne. Was ist daran nun erzählenswert, ausser dass meine letzte und bisher leider einzige Australien Reise schon ewig her ist (gab es damals schon Internet?).

Laut dem Mashable Artikel “How the Australian Open Is Acing Digital Media” könnten die Australian Open zum meist auf Twitter & Co. diskutierten Sportereignis der Welt werden. Schon in den vorigen Jahren waren die AO sehr aktiv auf Facebook und Twitter. 2012 werden die Aktivitäten noch ausgebaut. Es gibt eine eigene iPad App, der Twitter Account @AustralianOpen wird rund um die Uhr vom Organisationsteam bespielt und die beliebtesten SpielerInnen werden anhand der Anzahl der Erwähnungen und der Anzahl des angeklickten Contents gerankt. Tennisaffine Fans können sich als “Fan-bassadors” bewerben. Werden sie ausgewählt, erscheinen ihre Tweets prominent im Stadion mit einer Erwähnung ihrer Kurz-Bio. Eine Chance mit einem Schlag viele ZuhörerInnen und neue Follower zu finden.

All dies wird im sogenannten “Social Media Hub” Fancenter sowie in der iPad App zusammengefasst präsentiert.

Sportveranstalter aller Länder, seht euch das an!

Ich habe die App schon. Mein – seit dem Karriere Ende von Amélie Mauresmo, Martina Navratilova und Andre Agassi – eingeschlafenes Interesse am Tennis ist wieder geweckt. (Zumindest bis die Mountainbike Saison beginnt).

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